▷ BPOLI MD: Haftbefehl: Chef zahlt 3000 Euro Geldstrafe für Mitarbeiter, der Fahrrad …

27.12.2021 – 13:33

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Bitterfeld (ots)

Am Sonntag, den 26. Dezember 2021 ergriff ein Mann gegen 14:30 Uhr die Flucht, nachdem er eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Bitterfeld erkannte. Hierzu nutzte er ein Fahrrad und versuchte sich ins Stadtgebiet abzusetzen. Dabei verhielt er sich gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern sehr rücksichtslos, missachtete sämtliche Verkehrsschilder und Vorfahrtsregeln. Die Bundespolizisten konnten den 29-jährigen Deutschen kurz darauf stellen und kontrollierten ihn. Der Mann gab zu, in seiner Brusttasche Betäubungsmittel, hier vermutlich Cannabis, mitzuführen. Dies beschlagnahmten die Bundespolizisten sofort. Der Tatverdächtige machte Angaben zur Person, welche sich nach dem Abgleich mit dem polizeilichen Fahndungsbestand der Polizei auch bestätigten. Zudem ergab dieser, dass der Mann seit dem 26. Oktober 2021 durch die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde. Demnach verurteilte ihn des Amtsgerichtes Bitterfeld-Wolfen im November 2020 wegen Betruges zu einer Geldstrafe von 3000 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen. Da er der Ladung zum Strafantritt nicht Folge leistete, erging der Haftbefehl. Der Mann wurde festgenommen und für alle weiteren polizeilich notwenigen Maßnahmen zum Revierkommissariat Bitterfeld-Wolfen gebracht. Dort kontaktierte der 29-Jährige seinen Arbeitgeber, der sich bereit erklärte, die Geldstrafe für seinen Mitarbeiter zu zahlen. Nachdem die 3000 Euro beglichen waren, konnte der Festgenommene die Polizeidienststelle wieder verlassen. Da das durch den Mann zur Flucht genutzte Fahrrad Manipulationsspuren an der Rahmennummer aufwies und er angab, dies von einem Bekannten für lediglich 150 Euro gekauft zu haben, wurde das Rad sichergestellt und verblieb auf der Dienststelle. Dementsprechend wurden neue Strafanzeigen wegen Hehlerei, Gefährdung des Straßenverkehrs, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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