▷ Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen …

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29.07.2021 – 12:25

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen festgenommen: Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen Iraner und Montenegriner

Kiefersfelden / Oberaudorf (ots)

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (28. Juli) zwei Männer bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden beziehungsweise bei Oberaudorf unabhängig voneinander festgenommen. Der Iraner und der Montenegriner werden beschuldigt, mehreren Personen zu illegalen Einreisen verholfen zu haben. Beide müssen voraussichtlich schon bald mit Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.

In den Abendstunden kontrollierten Bundespolizisten auf der Inntalautobahn die Insassen eines Wagens mit deutschen Kennzeichen. Alle sechs Personen konnten sich mit ihren montenegrinischen Reisepässen ausweisen. Über gültige Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland verfügten sie jedoch nicht. Die Montenegriner wurden jeweils wegen des Versuchs der illegalen Einreise und ihr Fahrer wegen Schleusungsverdachts angezeigt.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Schleuserei musste zuvor auch ein 30-jähriger Pkw-Fahrer entgegennehmen. Der Iraner beförderte in seinem Auto drei Landsleute. Bei der Kontrolle kurz vor dem Ortseingang Oberaudorf konnten sie keine Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik vorweisen. Eigenen Angaben zufolge sei es für sie unmöglich gewesen, gültige Dokumente zu erhalten. Deshalb hätten sie ihre Fahrt einfach ohne Pässe angetreten. Nach ersten Erkenntnissen sind die Iraner in der Vergangenheit bereits in den Niederlanden registriert worden. Daher wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen dorthin weitergeleitet.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 – 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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