▷ FW Grevenbroich: Brennende Halle in Grevenbroicher Wohngebiet // Holzlager und …

30.07.2021 – 09:42

Feuerwehr Grevenbroich

FW Grevenbroich: Brennende Halle in Grevenbroicher Wohngebiet // Holzlager und Gabelstapler in Flammen

Grevenbroich (ots)

(FW Grevenbroich) Der Brand einer als Holz- und Baustofflager genutzten Halle löste am Donnerstagabend im Grevenbroicher Ortsteil Orken einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz aus. Mehrere Anwohner hatten der Leitstelle des Rhein-Kreis Neuss gegen 19:15 Uhr Flammen und Rauchentwicklung aus dem rund 20 x 10 Meter großen Backsteinbau an der Düsseldorfer Straße gemeldet. Als die Kräfte der Feuerwehr wenige Minuten nach dem Alarm an der Brandstelle eintrafen, standen rund zwei Drittel des Lagerguts in der Halle bereits in Vollbrand, teilweise war das Dach bereits durchgebrannt. Durch den raschen Löschangriff konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass sich das Feuer auf die benachbarten Wohngebäude ausbreitete. Menschen wurden durch den Brand nicht betroffen.

“Ein Löschangriff im Inneren war aufgrund der Gefährdung der Einsatzkräfte nicht mehr möglich”, so Einsatzleiter Helmut Schnabel. Aufgrund des Risikos, dass weitere Teile des Daches ins Innere stürzen, bekämpften die Trupps der Feuerwehr die Flammen mit mehreren Löschrohren vom Boden aus durch Hallentore, sowie durch die offene Dachfläche über die Drehleiter. Da in der Halle große Mengen Holz gelagert waren, fanden die Flammen zunächst reichlich Brennstoff. Erschwert wurden die Löscharbeiten dadurch, dass sich Inneren zwei Gabelstapler befanden, die ebenfalls vom Brand betroffen waren.

Obwohl der Brand des Lagerguts nach rund einer Stunde eingedämmt war, zogen sich die Löscharbeiten noch bis gegen 21:30 Uhr hin, da das Feuer auch in die hölzerne Dachkonstruktion des Altbaus geschlagen hatte. Zur Suche nach Brandnestern setzten die Einsatzkräfte die Drohne der Feuerwehr Jüchen ein. “Mithilfe der Infrarotkamera konnten wir verbliebene Brandstellen in der Konstruktion entdecken und gezielt ablöschen”, so Einsatzleiter Schnabel. Wegen der Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte aber auch dabei nur aus dem Korb der Drehleiter arbeiten und die betroffenen Stellen des Ziegeldaches zeitraubend von Hand abdecken. Nach Abschluss der Löscharbeiten, blieb eine Brandwache der ehrenamtlichen Löscheinheit Stadtmitte bis gegen Mitternacht am Einsatzort.

Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrleute, neben den Kräften der hauptamtlichen Wache, auch aus den ehrenamtlichen Löscheinheiten Stadtmitte, Wevelinghoven und Hemmerden. Die Einheit Kapellen besetzte während des Brandes die Hauptwache und stellte den Grundschutz im Stadtgebiet sicher. Aussagen zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

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