BPOL-H: Mehrere Haftbefehle am 15. und 16. Juni am Flughafen Hannover durch die …

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover

Hannover (ots)

Am 15. Juni gegen 23:30 Uhr wurde eine 45-jährige türkische Staatsangehörige bei der Ausreise nach Ankara festgestellt. Sie wurde von der Staatsanwaltschaft Bielefeld auf Grund einer Strafvollstreckung zur Vermögensabschöpfung gesucht. Nachdem 1700 EUR bei ihr gepfändet werden konnten, durfte die 45-jährige ihre Reise fortsetzen.

Am 16. Juni gegen 02:00 Uhr musste dann eine 34-jährige Deutsche ihre Reise nach Antalya unterbrechen, da diese ihre Strafe bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim nicht vollständig bezahlt hatte. Wegen Falscher Verdächtigung musste die Frau 75 Tagessätze á 50 EUR Strafe bezahlen. Da diese nicht vollständig beglichen wurde, hätte die 34-jährige nun noch 7 Tage in einer JVA verbringen müssen oder 350 EUR Ersatzgeldstrafe bei der Bundespolizei am Flughafen Hannover begleichen müssen. Um die Reise nicht zu gefährden wurde der Betrag beglichen und dem Urlaub stand nichts mehr im Wege.

Um 09:30 Uhr wurde eine 31-jähriger pakistansicher Staatsangehöriger bei der Einreise aus Wien kontrolliert und verhaftet. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Göttingen wegen Hausfriedensbruch per Haftbefehl gesucht. Da der 31-jährige die angeordnete Geldstrafe von 400 EUR nicht bezahlen konnte, muss er nun für 20 Tage seine Zeit in der Justizvollzugsanstalt Hannover verbringen.

Zu guter Letzt wurde ein 30-jähriger Deutscher gegen 15:00 Uhr bei der Einreise aus Paris kontrolliert. Durch Beamte der Bundespolizei wurde dabei festgestellt, dass er von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf seit Februar 2017 wegen Erschleichen von Leistungen in 4 Fällen mit Haftbefehl gesucht wurde. Nach dem Schuldspruch hätte er eine Freiheitsstrafe von 133 Tagen verbüßen oder eine Geldstrafe von 8000 EUR bezahlen müssen. Nachdem Mitreisende des 30-jährigen per Blitzüberweisung den Geldbetrag aufbringen konnten und damit die Strafe bei den Beamten bezahlt werden konnte, durfte der Deutsche seine Reise fortsetzen. Jedoch nicht bevor er seinen Aufenthaltsort für die nächste Zeit bekannt gab, da auch die Staatsanwaltschaft Bielefeld gerne mit dem 30-jährigen in Kontakt treten möchte.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover
Detlef Zieling
Telefon: 0511 72811031
Mobil: 0175 9031999
E-Mail: detlef.zieling@polizei.bund.de
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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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