BPOLI DD: Bundespolizei: Top vorbereitet mit dem Flugzeug in den Sommerurlaub

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Bundespolizeiinspektion Dresden

Dresden (ots)

Die Reiselust ist groß, viele Menschen wollen wieder in den Urlaub. Das große
Interesse an Flugreisen stellt für alle Beteiligten an den Flughäfen, z.B. an
den Check-in Schaltern oder den Luftsicherheits- und Grenzkontrollstellen, eine
große Herausforderung dar. Kurzum: Es könnte – insbesondere zu den Peak- Zeiten

   - sehr voll werden. Dadurch kann es zwischenzeitlich zu längeren 
     Wartezeiten

kommen. Damit das Urlaubsfeeling nicht schon am Flughafen vorbei ist, hat die
Bundespolizei folgende Tipps für Sie:

Informieren Sie sich vorab über die derzeitige Situation an den Flughäfen.
Nutzen Sie hierzu die Webseiten der Flughafenbetreiber und auch die
Social-Media-Kanäle der Bundespolizei. Prüfen Sie vor Ihrem Reiseantritt bitte
unbedingt, ob Ihre Reisedokumente (Reisepass oder Personalausweis) oder andere
für die Rückkehr nach Deutschland erforderlichen Dokumente noch gültig sind.
Kommen Sie rechtzeitig am Flughafen an! Seien Sie mindestens 90 Minuten vor
Boardingbeginn an der Luftsicherheitskontrolle. Achtung: Boardingzeit ist nicht
gleich Abflugzeit. Begeben Sie sich direkt nach dem Check- in dorthin. Bereiten
Sie sich bestmöglich auf die Kontrollen vor. Nehmen Sie möglichst nur ein
Handgepäck mit in das Flugzeug.

Für die Luftsicherheitskontrolle gilt:

Flüssigkeiten

Weniger ist mehr. Flüssigkeiten, die Sie an Bord nicht dringend benötigen,
gehören ins aufgegebene Gepäck. Die Flüssigkeitsbehälter, die im Handgepäck
transportiert werden, dürfen maximal 100 Milliliter fassen. Zusätzlich müssen
alle Behälter in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel
verstaut sein. Dieser darf ein Fassungsvermögen von maximal einem Liter haben.
Im Handgepäck dürfen Babynahrung sowie flüssige Medikamente mit entsprechendem
Nachweis transportiert werden.

Verbotene Gegenstände

Was niemals ins Handgepäck gehört: Feuerwaffen jeder Art, Pfeffersprays sowie
Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern haben im Handgepäck
nichts zu suchen. Doch auch Gegenstände, bei denen die Gefahr nicht auf den
ersten Blick erkennbar ist, dürfen nicht mit ins Flugzeug genommen werden.
Darunter fallen zum Beispiel Schraubendreher, lange Nagelfeilen oder Heringe
fürs Zelt.

Was gehört in die Gepäckwanne, was kann in der Tasche bleiben? Der
wiederverschließbare Plastikbeutel mit den Flüssigkeitsbehältern ist separat in
die Wanne zu legen. Auch alle elektronischen Geräte, wie Mobiltelefone, Kameras,
Laptops und Tablets müssen gesondert in eine Gepäckwanne gelegt werden. Nach dem
Röntgen kann es sein, dass eine Nachkontrolle notwendig ist. Der Gepäckinhalt,
insbesondere elektronische Geräte, kann mit einem Wischtest auf
Sprengstoffanhaftungen überprüft werden. Zusätzlich können Passagiere
aufgefordert werden, elektronische Geräte anzuschalten, um die
Funktionsfähigkeit nachzuweisen.

Zusammengefasst:

Bringen Sie bitte maximal ein Handgepäckstück mit zur Kontrolle. Geben Sie
weiteres Gepäck auf. Nehmen Sie nur die persönlichen Dinge im Handgepäck mit,
die Sie während Ihres Aufenthalts im Flugzeug tatsächlich benötigen. Nutzen Sie
die Zeit bis zur Sicherheitskontrolle und ziehen Sie bitte Ihre Jacke aus,
setzen ihre Kopfbedeckung ab, belassen kleinere Gegenstände, wie Bargeld oder
Schlüssel in der Jackentasche oder in Ihrem Handgepäck, jedoch nicht in der
Hosentasche. Diese müssen vollständig leer sein. Separieren Sie Flüssigkeiten
und elektronische Geräte und halten Sie diese bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/01
Sicher-auf-Reisen/01Mit-dem-Flugzeug/mit-dem-flugzeug_node.html

Für die Grenzkontrolle gilt:

Für eine schnelle und reibungslose Grenzkontrolle, sowohl bei der Ein- als auch
bei der Ausreise, ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass

Sie Ihre Reisedokumente (Reisepass oder Personalausweis) und alle
anderen ggf. erforderlich Unterlagen griffbereit haben, keine weiteren
Dokumente oder andere Sachen im Reisepass liegen und keine Schutzhüllen
verwendet werden.

Sofern Sie Staatsangehöriger der Europäischen Union und älter als 12 Jahre sind,
nutzen Sie an den Flughäfen Berlin Brandenburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main,
Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München und Stuttgart das teilautomatisierte
System EasyPASS für die Grenzkontrolle. Nähere Informationen dazu finden Sie
unter www.easypass.de.

Bei Reisen nach Deutschland informieren Sie sich bitte unbedingt über die
aktuellen coronabedingten Einreisevorgaben. Informationen erhalten Sie unter
www.bmi.bund.de im Themenbereich “FAQ zum Coronavirus und Covid-19-Chatbot”.

Weitere Information zur Sicherheit auf Reisen finden Sie auf
www.bundespolizei.de.

Kommen Sie gut in den Urlaub und beherzigen Sie die vorgenannten Hinweise. Die
Dankbarkeit der Bundespolizei und der hinter Ihnen stehenden Passagiere ist
Ihnen sicher!

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Dresden
Pressestelle
Telefon: 0351 / 81502 – 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_pir

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Dresden, übermittelt durch news aktuell

Quelle :Blaulicht presseportal.de

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