BPOLI MD: 19-Jähriger belästigt Reisende mehrfach sexuell – Tatverdächtiger durch …

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Halle, Magdeburg (ots)

Am Donnerstag, den 16. Juni 2022 wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 20:10 Uhr durch die Notfallleitstelle der Bahn über eine sexuelle Belästigung informiert: Eine junge Frau reiste in einem Regionalexpress von Marburg nach Kassel. Kurz nach ihrem Einstieg in den Zug setze sich der Tatverdächtige in die vierer-Sitzgruppe der Frau, berührte sie am Bein und stellte anzügliche Fragen. Nach der Zugankunft am Bahnhof Kassel bemerkte die Geschädigte, dass der 19-Jährige ebenfalls den Express verlassen und kurze Zeit später zwei andere weibliche Personen angesprochen hatte. Anschließend setzte sie sich in den Zug in Richtung Halle. Selbigen nutzte der Tatverdächtige auch und sprach eine weitere Reisende an. Sie streichelte er am Arm. Diese Reisende verließ den Zug kurz darauf. Der Mann entdeckte sein erstes Opfer und sprach sie erneut an. Die verängstigte junge Frau fing an zu weinen und sprach den ihr entgegenkommenden Zugbegleiter an. Dieser nahm sich der Frau beherzt an, nahm sie mit in ein anderes Abteil und sein Kollege verständigte die Notfallleitstelle der Bahn. Der Tatverdächtige verließ den Regionalexpress in Sangerhausen und reiste weiter mit einem Zug in Richtung Magdeburg. Die 25-jährige Frau wurde durch die Mitarbeiter der Bahn nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Halle in die Obhut der Bundespolizei gegeben. Sie machte ihre Aussage, die eine detaillierte Täterbeschreibung sowie das Fahrziel des Tatverdächtigen beinhaltete. Eine parallel informierte Streife der Landespolizei stellte daraufhin den Verdächtigen und dessen Identität beim Halt des Zuges in Staßfurt fest. Hierbei handelt es sich um einen 19-jährigen Afghanen, der bereits mehrfach mit derartigen Handlungen polizeilich in Erscheinung getreten war. Nach der Stellung des Mannes bestätigte die Geschädigte anhand eines Fotos zweifelsfrei, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelte. Dieser erhält daher weitere Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung und Nötigung.

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Telefon: +49 (0) 391-56549-505
Mobil: +49 (0) 152 / 04617860
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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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