BPOLP Potsdam: Bundespolizei unterstützt erneut bei Waldbrandbekämpfung durch den …

Bundespolizeipräsidium (Potsdam)

Potsdam (ots)

Das Land Brandenburg hat am 4. Juli 2022 die Bundespolizei ein weiteres Mal um Unterstützung bei einem Vegetationsbrand ersucht. Die Bundespolizei ist daher aktuell bei der Brandbekämpfung in der Lieberoser Heide mit einem Hubschrauber im Einsatz.

Bereits im Juni 2022 unterstützte die Bundespolizei die Länder Brandenburg und Sachsen bei der Bekämpfung von großflächigen Vegetationsbränden durch den Einsatz von Hubschraubern.

Insgesamt kamen vom 18. Juni 2022 bis einschließlich 30. Juni 2022 zehn Polizeihubschrauber der Bundespolizei an verschiedenen Orten zum Einsatz. Diese leisteten hierbei mehr als 40 Flugstunden. In dieser Zeit wurden bei etwa 230 Wasserabwürfen mehr als 235.000 Liter Wasser zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Nachfolgende Einsatzanlässe ergaben sich im Juni 2022 im Einzelnen für die Bundespolizei:

Ab dem 17. Juni 2022 entwickelten sich in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen mehrheitlich großflächige Vegetationsbrände. Aufgrund der teilweise akuten Gefährdung der Bevölkerung unterstützte die Bundespolizei auf Amtshilfeersuchen der örtlich zuständigen Behörden bei der Brandbekämpfung und verlagerte hierzu kurzfristig für den G7-Einsatz vorgesehene Hubschrauber in die Einsatzräume.

Am 18. und 20. Juni 2022 kamen somit mehrere Hubschrauber mit Feuerlöschbehältern – sogenannte “Bambi Buckets” – in den Bereichen Treuenbrietzen und Beelitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark/Brandenburg) zum Einsatz. Durch die teilweise hohe Munitionsbelastung des Einsatzraumes war das Löschen mittels Hubschrauber in vielen Bereichen die einzige Option für die wirksame Eindämmung der Brände. Die Löschmannschaften am Boden konnten so effektiv aus der Luft unterstützt werden.

Ab dem 24. Juni 2022 unterstützten mehrere Hubschrauber der Bundespolizei mit Feuerlöschbehältern in der Gohrischheide landesübergreifend bei Zeithain und Mühlberg/Elbe (Brandenburg und Sachsen) sowie in Taucha (Sachsen) bei der Bekämpfung von Großbränden. Die trockene Wetterlage erschwerte hierbei die Löscharbeiten des mehr als 800 Hektar großen Brandes im Naturschutzgebiet Gorischheide im Landkreis Meißen und einem angrenzenden ebenfalls munitionsbelasteten Waldstück, so dass es zeitweise zu weiteren Ausdehnungen des Feuers kam.

Erschwerend kam hinzu, dass sich ab dem 27. Juni 2022 ein Großbrand auf einem munitionsbelasteten Truppenübungsplatz der Bundeswehr bei Jüterbog (Landkreis Teltow-Fläming/Brandenburg) entwickelte. Löscharbeiten durch Bodenkräfte waren in diesem Bereich nur eingeschränkt möglich, so dass auch hier Unterstützung aus der Luft durch die Bundespolizei angefordert wurde. Der Brand konnte bis in die Abendstunden unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Die Besatzung eines Hubschraubers zur Brandlöschung besteht aus zwei Piloten sowie einem Operator zur Bedienung und Kontrolle des Feuerlöschbehälters. Insgesamt sind in diesem Zusammenhang somit jeweils drei Polizeibeamte auf einem Hubschrauber eingesetzt.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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