Brände fordern Einsatzkräfte

THW-Atemschutzgerätetragende unterstützten die Feuerwehr bei der Offenlegung von Glutnestern auf dem Dach der Grundschule.

Brandbekämpfung besteht nicht nur aus dem Löschen von Flammen – das bewiesen in der vergangenen Woche THW-Einsatzkräfte einmal mehr in Niedersachsen und Bayern. Sie unterstützen auf vielfältige Weise die Feuerwehr an einem brennenden Bauernhof und in einer ebenfalls in Brand geratenen Grundschule.

Bereits am Dienstag nach Ostern führten Schweißarbeiten im Technikraum des Schwimmbades einer Grundschule in Adelsorf, Bayern, zu einem Feuer. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr aufgrund der starken Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten dessen Ausbreitung verhinderten und es schließlich löschen konnten, kümmerten sich 22 THW-Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden der Umgebung um die Nachlöscharbeiten.

Die Helferinnen und Helfer schalteten die Stromversorgung ab, da aufgrund des Brandherdes im Technikraum erhöhte Gefahr durch elektrische Spannung bestand, und nahmen eine Photovoltaikanlage vorübergehend außer Betrieb. Ein angeschlagenes Gerüst musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden und Baufachberatende wurden zur Beurteilung der Statik herangezogen. Überdies stellte das THW der Feuerwehr sowohl weitere Atemschutzgeräte als auch eigene ausgebildete Atemschutzgerättragende zur Verfügung, die die Feuerwehr beim Öffnen der Dachhaut unterstützte. So konnten am Ende auch Schwelbrände in der Dämmung abschließend gelöscht werden.

Bauernhofbrand in Niedersachsen

In Herzlake bei Papenburg brannte am Donnerstagnachmittag eine Scheune mit angrenzendem Wohnhaus. THW-Helferinnen und -Helfer unterstützten die Feuerwehr mit einem Kettenbagger beim Auseinanderziehen der Glutnester im Inneren der Scheune und legten das Gebäude nieder. In der einsetzenden Dämmerung beleuchteten sie dann die Einsatzstelle, bis der Brand um halb drei Uhr morgens endgültig gelöscht war und die Helfenden den Heimweg antraten.

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Original Quelle: THW Deutschland

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