FW-BO: Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn verhindern Schlimmeres

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Feuerwehr Bochum

Bochum (ots)

Aufmerksame Hausbewohner kommen am frühen Abend ihrer pflegebedürftigen Nachbarin am Lilienweg in Eppendorf zu Hilfe und konnten Schlimmeres verhindern.
Um 18:35 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf ein, der eine verrauchte Wohnung zum Inhalt hatte und in der sich auch noch eine Person befinden musste. Da sich zu diesem Zeitpunkt die Einsatzfahrzeuge der zuständigen Feuer- und Rettungswache Wattenscheid fast alle im Einsatz befanden, wurden sofort die Kollegen der Innenstadtwache und aus Werne alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte die Meldung schnell bestätigt werden. Rauch stand zu diesem Zeitpunkt nicht nur in der Wohnung der pflegebedürftigen Mieterin, sondern auch im Treppenraum. Zu diesem Zeitpunkt konnten aber bereits die beiden Bewohner der über der Brandwohnung liegenden Wohnung zu ihrer Nachbarin gelangen. Sie wiederum wurden vom Warnton des Rauchmelders aufmerksam und stellten beim Blick aus dem Fenster den abziehenden Brandrauch aus dem Souterrain fest. Mit der Hilfe eines weiteren Hausbewohners konnte die pflegebedürftige Bewohnerin aus dem Brandzimmer zunächst in den Flur und damit aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gebracht werden. Der jetzt eingetroffene Atemschutztrupp der Feuerwehr vollendete die begonnene Rettung der Nachbarn und konnte die Dame aus dem Hause in den sicheren Bereich bringen.
In der Wohnung der Mieterin hatte sich ein Pflegeartikel aus Zellstoff in unmittelbarer Nähe zu ihrem Sauerstoffgerät entzündet und zu der starken Verrauchung in der Wohnung geführt. Der Brand selbst war schnell gelöscht, mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung vom Brandrauch befreit.
Die Wohnungsmieterin wurde nach einer ersten Untersuchung durch das ebenso alarmierte Rettungsdienstpersonal und die Notärztin zur stationären Aufnahme in eine Klinik transportiert. Die couragierten Nachbarn wurden ebenso untersucht und mit einer leichten Rauchgasvergiftung in andere Kliniken transportiert.
Am Einsatz waren 49 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Der Einsatz war gegen 19:45 Uhr beendet.

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Verfasser: Andreas Wrobel
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