Lufthansa-A380 setzt in München zu früh auf

18. August 2026

Lufthansa-A380 setzt in München zu früh auf – BFU untersucht Vorfall

Am Flughafen München untersucht die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung einen ungewöhnlichen Zwischenfall bei der Landung eines Lufthansa-Airbus. Ein Airbus A380-800 soll am Montagabend, dem 17. August 2026, im Bereich der Landebahnschwelle zu früh aufgesetzt haben. Dabei entstanden Schäden an der Landebahnbefeuerung. Die 351 Passagiere an Bord blieben unverletzt.

Der Lufthansa-A380 in München kam als Flug LH459 aus San Francisco. Lufthansa bestätigte, dass es bei der Landung zu einer Beschädigung der Befeuerung im Bereich der Landebahnschwelle kam. Dennoch konnte das Großraumflugzeug anschließend aus eigener Kraft zu seiner vorgesehenen Position rollen.

Lufthansa-A380 in München: 351 Passagiere bleiben unverletzt

Für die 351 Reisenden endete der Flug trotz des ungewöhnlichen Zwischenfalls glimpflich. Alle Passagiere konnten die Maschine nach der Ankunft regulär verlassen. Verletzte wurden nach bisherigen Angaben nicht gemeldet.

Die Lufthansa setzt auf der Verbindung zwischen San Francisco und München regelmäßig Großraumflugzeuge ein. Auch der betroffene Flug LH459 verbindet die US-Metropole direkt mit der bayerischen Landeshauptstadt. Informationen zu aktuellen Ankünften und Abflügen stellt der Flughafen München bereit.

Bereits in der Vergangenheit kam es am Münchner Flughafen zu verschiedenen Zwischenfällen im Luftverkehr. So musste ein Lufthansa-Flug nach dem Start in München wieder umkehren. Damals bemerkte die Besatzung starke Vibrationen und entschied sich deshalb für eine Rückkehr zum Airport.

BFU sichert Flugschreiber des Airbus A380

Nach dem aktuellen Vorfall hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung eine Untersuchung eingeleitet. Außerdem stellten die Ermittler den Flugschreiber sicher. Die Auswertung soll nun klären, wie es zu dem ungewöhnlichen Aufsetzen im Bereich vor beziehungsweise an der Landebahnschwelle kommen konnte.

Bei solchen Untersuchungen betrachten Fachleute unter anderem den genauen Flugweg, technische Daten, Wetterbedingungen und die Abläufe im Cockpit. Daher lässt sich die konkrete Ursache des Vorfalls derzeit noch nicht abschließend beurteilen.

Auch andere Zwischenfälle zeigen, wie komplex der Luftverkehr rund um große Flughäfen ist. Erst im Juli sorgte beispielsweise ein Passagier auf einem Flug nach München für einen Polizeieinsatz. Außerdem musste ein US-Flug auf dem Weg nach München außerplanmäßig landen, nachdem es an Bord zu einem medizinischen Zwischenfall gekommen war.

Maschine war aus San Francisco unterwegs

Der betroffene Airbus A380 war aus San Francisco gestartet und erreichte München nach rund elf Stunden Flugzeit. Lufthansa führt die Verbindung unter der Flugnummer LH459. Der Konzern bestätigt die Strecke auch in seinem offiziellen Flugplan für San Francisco und München.

Der Lufthansa-A380 in München konnte nach dem Zwischenfall weiter über das Flughafengelände rollen. Dass alle 351 Passagiere das Flugzeug anschließend regulär verlassen konnten, zeigt zugleich, dass keine Evakuierung erforderlich war.

Weitere Luftfahrt-Zwischenfälle beschäftigen Ermittler

Flugunfälle und schwere Zwischenfälle ziehen regelmäßig umfangreiche Untersuchungen nach sich. So berichteten wir bereits über einen kritischen Zwischenfall am Frankfurter Flughafen, bei dem eine Frachtmaschine während eines Gewitters Probleme beim Durchstarten bekam.

Auch internationale Ereignisse zeigen die Bedeutung detaillierter Unfallanalysen. Im Jahr 2025 sorgte etwa der Absturz einer Boeing 787 in Indien weltweit für Aufmerksamkeit. Ein weiterer Zwischenfall betraf ein Kleinflugzeug, das nach einem Start bei München in Österreich abstürzte.

Auch außergewöhnliche Lufthansa-Einsätze spielen am Münchner und Frankfurter Drehkreuz regelmäßig eine Rolle. Im März 2026 brachte beispielsweise ein Lufthansa-Sonderflug Menschen aus einer Krisenregion zurück nach Deutschland.

Untersuchung soll genaue Ursache klären

Entscheidend bleibt nun die Untersuchung der zuständigen Fachleute. Bis Ergebnisse vorliegen, sollten Spekulationen über mögliche Ursachen vermieden werden. Insbesondere die Daten aus dem Flugschreiber könnten wichtige Hinweise zum Ablauf der Landung liefern.

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erstellt mit Hilfe von KI