Sechs Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A23

18. Juli 2026

Sechs Verletzte bei Verkehrsunfall auf der A23 bei Heide

Bei einem Verkehrsunfall auf der A23 bei Heide sind am Samstag sechs Menschen verletzt worden. Insgesamt waren drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, darunter auch ein Elektroauto. Weil erste Notrufe zunächst von einem brennenden Fahrzeug und möglicherweise eingeklemmten Personen berichteten, rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit einem Großaufgebot aus.

Die Freiwillige Feuerwehr Heide erhielt die Alarmierung um 11:43 Uhr. Der Verkehrsunfall ereignete sich auf der Autobahn 23 in Fahrtrichtung Heide-West. Aufgrund der zunächst unklaren Lage alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West zahlreiche Rettungskräfte unter dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Menschenleben in Gefahr“.

Großaufgebot nach Verkehrsunfall auf der A23 bei Heide

Darüber hinaus löste die Leitstelle wegen der gemeldeten Anzahl möglicher Verletzter einen Großeinsatz des Rettungsdienstes aus. Die Alarmstufe „R 10“ sieht Einsatzmaßnahmen bei sechs bis zehn verletzten Personen vor. Deshalb machten sich neben der Feuerwehr mehrere Rettungswagen, Notärzte und Polizeikräfte auf den Weg zur Unfallstelle.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich die Situation glücklicherweise weniger dramatisch dar. Zwar nahmen die Helfer zunächst eine leichte Rauchentwicklung wahr, allerdings klang diese ohne weitere Maßnahmen wieder ab. Außerdem brannte entgegen der ersten Meldung kein Fahrzeug. Ebenso war keine Person in einem der beteiligten Autos eingeklemmt.

Weitere aktuelle Meldungen zu Unfällen und Feuerwehreinsätzen finden Leser auf Blaulicht Report MYK. Überregionale Blaulichtmeldungen veröffentlicht zudem das Nachrichtenportal Blaulicht Deutschland.

Sechs Personen verletzt – Hund tierärztlich behandelt

An dem Verkehrsunfall auf der A23 bei Heide waren insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. Unter den Unfallfahrzeugen befand sich auch ein Elektrofahrzeug. Der Rettungsdienst untersuchte und versorgte insgesamt sechs verletzte Personen. Anschließend brachten die Einsatzkräfte alle Verletzten zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser.

Außerdem befand sich ein Hund in einem der beteiligten Fahrzeuge. Auch das Tier benötigte nach dem Unfall Hilfe. Deshalb veranlassten die Einsatzkräfte eine tierärztliche Versorgung des Hundes. Nähere Informationen zu möglichen Verletzungen des Tieres liegen derzeit nicht vor.

Feuerwehr kontrolliert Elektrofahrzeug mit Wärmebildkamera

Die Feuerwehr sicherte währenddessen die Unfallstelle ab und stellte vorsorglich den Brandschutz sicher. Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute das beteiligte Elektrofahrzeug sorgfältig mit einer Wärmebildkamera. Dadurch wollten sie ausschließen, dass sich die Batterie des Autos gefährlich erhitzt hatte.

Die Messungen ergaben jedoch keine Auffälligkeiten. Somit mussten die Einsatzkräfte weder Löschmaßnahmen einleiten noch besondere Kühlmaßnahmen am Elektrofahrzeug durchführen. Informationen zum Verhalten nach Verkehrsunfällen stellt unter anderem der ADAC bereit. Hinweise rund um die Arbeit der Feuerwehren finden Interessierte außerdem beim Deutschen Feuerwehrverband.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn 23

Während die Rettungskräfte die Verletzten versorgten und Abschleppunternehmen die beschädigten Fahrzeuge bargen, kam es auf der A23 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Verkehrsteilnehmer mussten deshalb mit längeren Wartezeiten und einem Rückstau rechnen.

Nach rund zwei Stunden beendeten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ihre Maßnahmen. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte an dem Großeinsatz beteiligt. Wie genau es zu dem Verkehrsunfall kam, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei dürfte nun den Unfallhergang untersuchen.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Heide