Toter Mann bei Erdbeerfeldern gefunden

13. Juli 2026

Polizei veröffentlicht Bild und sucht Zeugen

Nach dem Fund eines toten Mannes zwischen Hettenleidelheim und Eisenberg in der Pfalz sucht die Polizei weiterhin nach wichtigen Zeugen. Da die bisherigen Ermittlungen den ungeklärten Todesfall noch nicht vollständig aufklären konnten, veröffentlichten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ein Bild des Verstorbenen. Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Mann wurde bereits am 19. Mai 2026 im Bereich der Erdbeerfelder zwischen Hettenleidelheim und Eisenberg/Pfalz gefunden. Allerdings konnten die Beamten bisher weder alle Hintergründe seines Todes noch seine vorherigen Aufenthaltsorte abschließend klären.

Toter Mann zwischen Hettenleidelheim und Eisenberg entdeckt

Die Kriminalpolizei Neustadt und die Staatsanwaltschaft Frankenthal führen die Ermittlungen gemeinsam. Besonders wichtig ist dabei die Frage, wo sich der Verstorbene am Abend des 18. Mai sowie in der Nacht zum 19. Mai 2026 aufgehalten hat.

Deshalb suchen die Ermittler nach Personen, die den Mann möglicherweise in Hettenleidelheim, Eisenberg/Pfalz oder Wattenheim gesehen haben. Auch Beobachtungen entlang der Straßen, an Bushaltestellen, auf Parkplätzen oder in der Nähe der Erdbeerfelder könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Polizei beschreibt die Kleidung des Verstorbenen

Nach Angaben der Polizei war der tote Mann ungefähr 1,75 Meter groß. Außerdem hatte er eine schlanke Statur. Zum Zeitpunkt seines Auffindens trug er eine hell- und dunkelbraun karierte Jacke.

Darunter befand sich ein grauer Kapuzenpullover. Zudem war der Verstorbene mit einer olivgrünen Jogginghose bekleidet. Auffällig ist außerdem, dass der Mann keine Schuhe trug, als ihn die Einsatzkräfte fanden.

Gerade diese Kombination aus karierter Jacke, grauem Kapuzenpullover und olivgrüner Hose könnte Zeuginnen oder Zeugen aufgefallen sein. Daher bittet die Polizei auch Menschen um eine Kontaktaufnahme, die zunächst glaubten, ihre Beobachtung sei möglicherweise unwichtig.

Veröffentlichtes Foto wurde digital angepasst

Bei dem veröffentlichten Bild handelt es sich laut Polizei um eine ältere Aufnahme des Verstorbenen. Fachleute passten das Bild digital an, damit es sein vermutetes Aussehen sowie seine Kleidung zum Zeitpunkt des Todes möglichst realistisch darstellt.

Die Veröffentlichung soll dabei helfen, Personen zu erreichen, die den Mann gekannt oder kurz vor seinem Tod gesehen haben könnten. Gleichzeitig könnte das Foto dazu beitragen, bislang unbekannte Kontakte oder Aufenthaltsorte des Verstorbenen zu ermitteln.

Wer sah den Mann in der Nacht zum 19. Mai?

Die Ermittler interessieren sich besonders für Beobachtungen vom Abend des 18. Mai und aus der darauffolgenden Nacht. Wer in diesem Zeitraum im Bereich Hettenleidelheim, Eisenberg oder Wattenheim unterwegs war, sollte deshalb noch einmal über mögliche Wahrnehmungen nachdenken.

Vielleicht wurde der Mann zu Fuß gesehen. Ebenso könnte er in einem Fahrzeug mitgefahren sein oder sich an einer Tankstelle, einem Parkplatz oder einem anderen öffentlich zugänglichen Ort aufgehalten haben. Auch Aufzeichnungen privater Überwachungskameras oder Dashcams könnten unter Umständen wichtige Ansätze liefern.

Hinweise an die Kriminalpolizei Neustadt

Zeuginnen und Zeugen können sich unter der Telefonnummer 06321 854-0 bei der Kriminalpolizei Neustadt melden. Darüber hinaus nimmt die Polizei Hinweise per E-Mail unter kineustadt@polizei.rlp.de entgegen.

Wer konkrete Beobachtungen gemacht hat, sollte möglichst genau angeben, wann und wo er den Mann gesehen hat. Außerdem können Angaben zu Begleitpersonen, Fahrzeugen oder zur Laufrichtung für die Ermittler besonders hilfreich sein.

Weitere aktuelle Meldungen finden Leserinnen und Leser in unserer Rubrik Polizei. Darüber hinaus berichten wir regelmäßig über Blaulichteinsätze in Rheinland-Pfalz sowie über aktuelle Zeugenaufrufe.

Die offizielle Fahndung und das von der Polizei freigegebene Bild sind auf der Fahndungsseite der Polizei Rheinland-Pfalz abrufbar. Allgemeine Hinweise können außerdem über die Onlinewache der Polizei übermittelt werden. In dringenden Fällen gilt weiterhin der Polizeinotruf 110.


Weitere internationale Polizeimeldungen und Fahndungsaufrufe finden Sie bei Police Report Worldwide.