Schwimmer aus Rhein gerettet

14. August 2026

Glück im Unglück hatte am Donnerstagmorgen (13. August, 7:45 Uhr) ein Mann (32), der im Hafenbecken des Deutzer Innenhafens bekleidet schwamm.

An der Steigeranlage der Wasserschutzpolizeiwache Köln bestiegen Polizisten ein Rettungsboot der Berufsfeuerwehr Köln und fuhren gemeinsam zu dem 32-Jährigen.

Mit vereinten Kräften gelang es den Einsatzkräften, den Schwimmer an Bord zu ziehen und an Land zu bringen. Rettungskräfte nahmen den sichtlich Erschöpften dort in Empfang.

   Warum Baden im Rhein lebensgefährlich ist
   - Tödliche Strömungen: Unter der Wasseroberfläche entstehen starke
     Strömungen und Wirbel, die selbst geübte Schwimmer binnen 
     Sekunden in Lebensgefahr bringen können.
   - Massiver Schiffssog: Vorbeifahrende Frachtschiffe erzeugen 
     enorme Wasserbewegungen. Das Wasser wird zunächst vom Ufer 
     weggezogen und schlägt anschließend mit großer Wucht zurück. 
     Menschen können dadurch in die Fahrrinne gerissen werden.
   - Tückische Buhnenfelder: Die Bereiche zwischen den Steinwällen 
     weisen häufig tiefe Unterspülungen und starke Strömungen auf. 
     Sie gelten als besonders gefährliche Zonen und können schnell 
     zur Todesfalle werden.