Mann bedroht Bundespolizisten mit Machete

14. August 2026
Sichergestellte Machete, Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Am 13.08.2026 gegen 14:31 Uhr wurde der Bundespolizeiinspektion Hamburg von einem DB-Mitarbeiter der Örtlichen Bahnsteigaufsicht der Gleise 7 und 8 gemeldet, dass er im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 7 und 8 einen Mann mit einer Machete gesehen habe.

Eine sofort eingesetzte Bundespolizeistreife konnte auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 7 und 8 einen 43-jährigen Mann feststellen, der eine zugriffsbereite und sichtbare Machete im Rucksack mitführte. Die Machete hatte eine Klingenlänge von ca. 30 cm. Im Rahmen der Durchsuchung konnte zudem ein griffbereites Messer (7.5 cm Klingenlänge) in einer Hosentasche aufgefunden werden. Sowohl die Machete als auch das Messer wurden sichergestellt. Der deutsche Staatsangehörige konnte keine nachvollziehbaren Gründe für das Mitführen der Waffen im Hamburger Hauptbahnhof vortragen.

Bei der Entlassung aus der Maßnahme beleidigte und bedrohte der Tatverdächtige die eingesetzten Bundespolizisten mit Worten. Die Tathandlungen wurden zur Beweissicherung mit einer dienstlichen Bodycam aufgezeichnet. Der 43-Jährige musste im Anschluss den Hamburger Hauptbahnhof mit einem Platzverweis verlassen.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts „Beleidigung“ und „Bedrohung“ sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.