Schiffdorf. Ein ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat am Dienstagvormittag, 18. August 2026, in Schiffdorf für Aufsehen gesorgt. Ein Rehkitz steckte in einem Zaun in Schiffdorf fest und konnte sich nicht mehr selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Schließlich rückte die Feuerwehr an und setzte hydraulisches Rettungsgerät ein.
Rehkitz steckt mitten in Schiffdorf in einem Zaun fest
Gegen 10.09 Uhr erreichte die Ortsfeuerwehr Schiffdorf die Alarmierung zu einer Tierrettung in der Pleschenstraße. Anrufer hatten zuvor über den Notruf gemeldet, dass ein junges Reh in einem Zaun feststeckte.
Das Tier befand sich mitten in der Ortschaft. Offenbar hatte sich das Rehkitz zwischen den Zaunstäben eingeklemmt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Auch ein Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde versuchte zunächst, dem Tier zu helfen. Allerdings blieb dieser Versuch erfolglos.
Feuerwehr setzt hydraulisches Rettungsgerät ein
Als die Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die gemeldete Situation. Die Feuerwehr entschied sich daraufhin für den Einsatz eines hydraulischen Rettungsgeräts.
Die Einsatzkräfte drückten die betroffenen Zaunstäbe vorsichtig auseinander. Dadurch entstand ausreichend Platz, um das Rehkitz aus dem Zaun in Schiffdorf zu befreien. Die Rettungsaktion gelang innerhalb kurzer Zeit.
Tierarzt untersucht das befreite Rehkitz
Nach seiner Befreiung konnte sich das junge Tier wieder selbstständig bewegen. Das Rehkitz lief anschließend in einen Garten. Dennoch wollten die Einsatzkräfte mögliche Verletzungen ausschließen.
Deshalb kam ein Tierarzt aus einer nahe gelegenen Praxis zur Einsatzstelle. Er untersuchte das Rehkitz und konnte nach Angaben der Feuerwehr zunächst Entwarnung geben. Hinweise auf schwerwiegende Verletzungen lagen demnach nicht vor.
Einsatz in Schiffdorf endet glimpflich
Nach der Untersuchung blieb das Tier vor Ort. Für die Feuerwehr war der ungewöhnliche Einsatz damit beendet. Das Rehkitz im Zaun in Schiffdorf kam somit offenbar glimpflich davon.
Gerade für Wildtiere können Zäune in Wohngebieten schnell zur Gefahr werden. Bei eigenen Befreiungsversuchen besteht zudem das Risiko, dass sich ein verängstigtes Tier zusätzlich verletzt. In diesem Fall sorgten Feuerwehr und Tierarzt gemeinsam dafür, dass das Rehkitz seine missliche Lage unbeschadet überstehen konnte.
