Hessen: Mord an 13-jährigem Markus Marker – Cold Case nach 40 Jahren neu aufgerollt
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden und das Polizeipräsidium Westhessen bitten die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Aufklärung eines grausamen Verbrechens. Am frühen Abend des 5. Juli 1984 wurde der erst 13-jährige Markus Marker tot in einem waldseitigen Straßengraben an der Kreisstraße 707 bei Idstein-Ehrenbach aufgefunden.
Rekonstruktion des Tatgeschehens
Nach bisherigen Erkenntnissen stieg der 13-Jährige am Nachmittag des 5. Juli 1984 vermutlich in der Wiesbadener Straße in Idstein als Anhalter in das Fahrzeug seines späteren Mörders ein.
Wenig später wurde die Leiche des Jungen zwischen der K 707 und der Bundesstraße 417 entdeckt. Der Schüler wies mehrere schwere Stichverletzungen auf, die unmittelbar zu seinem Tod führten. Zeugen beobachteten im Tatzusammenhang einen Opel Kadett, der sich mit überhöhter Geschwindigkeit vom Auffindort entfernte. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um das Fluchtfahrzeug des Täters handelte.

Bekleidung des Opfers am Tattag:
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Jacke: Blaue Cordjacke mit gelbem Innenfutter (Stickerei „Britannia“ am linken oberen Ärmel, „U.S.A.“ auf der linken Brust)
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Oberbekleidung: Graues Sweatshirt, darunter ein beigefarbenes Polohemd mit roten Streifen
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Hose: Hellblaue Cordhose
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Schuhe: Weiße Turnschuhe mit jeweils zwei schwarzen Streifen
5.000 Euro Belohnung ausgesetzt
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Die Kriminalpolizei fragt:
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Wer kann konkrete Hinweise zum potenziellen Täter geben?
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Wer hat Markus Marker am 5. Juli 1984 in Idstein oder der näheren Umgebung gesehen?
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Wer kann Angaben zu Personen machen, die im Jahr 1984 einen Opel Kadett fuhren und aus Idstein oder Umgebung stammten?
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Wer hatte damals Kontakt zu Markus Marker und wurde bislang noch nicht von der Polizei befragt?
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Westhessen unter der Telefonnummer 0611 / 345-3333, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Quelle/Bilder: Polizeipräsidium Westhessen (Hessen)
